Eisschnelllauf-Sportnachrichten

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat sich mehr als zwei Monate nach der aufsehenerregenden Kritik des Münchner Oberlandesgerichts in der Causa Claudia Pechstein gewehrt.
Beeindruckend

Angesichts ihrer anhaltenden Erfolge sieht Claudia Pechstein keinen Grund, die Schlittschuhe trotz ihres fortgeschrittenen Alters endgültig auszuziehen. Bei der WM ist die fast 43-Jährige am Samstag wieder gefordert. Auch Sprinter Nico Ihle hat Medaillenchancen.

Siegerehrung

Claudia Pechstein läuft und läuft und läuft - und das erfolgreich: Auch von der Einzelstrecken-WM in Heerenveen nimmt die Berlinerin eine Medaille mit. Über 5000 Meter stürmte die Olympiasiegerin auf den Bronzerang und war anschließend total happy.

Patrick Beckert

Schon am Freitag muss Patrick Beckert wieder auf das Eis. Der Erfurter Eisschnellläufer tritt bei der WM nach Platz drei über die 10 000 Meter in der Team-Verfolgung an. Seine Schwester Stephanie ist ebenso wie Claudia Pechstein über 5000 Meter am Start.

Bronze

Patrick Beckert hat endlich seine internationale Medaille. Gleich am ersten WM-Tag quälte sich der Erfurter Eisschnellläufer zu Bronze über 10 000 Meter. Claudia Pechstein schrammte zuvor mit bald 43 Jahren über 3000 Meter nur um knapp 0,5 Sekunden am Podium vorbei.

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Rückendeckung

Die vom DOSB eingesetzte Kommission hat die medizinischen Gründe der Sperre von Claudia Pechstein für falsch erklärt. Das Gremium bestätigte die Blutanomalie als Grund ihrer erhöhten Blutwerte. Der DOSB fordert nun die Wiederaufnahme des Verfahrens durch die ISU.

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Bundesgerichtshof

Vom Münchner Pechstein-Urteil gehen wichtige Anstöße aus. Doch es bedeutet nicht das Ende der Schiedsgerichtsbarkeit. Dennoch herrscht nun einige Verunsicherung unter Sportlern wie Verbänden. Wichtig scheinen die Auswirkungen des Urteils auf das Anti-Doping-Gesetz.

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Erfolg

Es ist ihr sechster Prozess, und erstmals hat Claudia Pechstein im Kampf gegen den Weltverband ISU einen Sieg gelandet. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts München wird von immenser Wirkung für die gesamte Sportgerichtsbarkeit sein. Die ISU legte Revision ein.
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Überlegen

Claudia Pechstein will bei der WM im Februar unbedingt eine Medaille über 5000 Meter gewinnen. Diesem Ziel ordnet die 42-Jährige alles unter und lässt die EM in Tscheljabinsk sausen. Ihren 24. deutschen Meistertitel ließ sie sich vor dem Jahreswechsel aber nicht entgehen.

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Stark

Die Zuschauer in Berlin sind am Samstag Zeuge eines historischen Eisschnelllauf-Rennens geworden. Erstmals seit 24 Jahren landeten deutsche Herren einen Doppelerfolg im Weltcup. Nico Ihle gewann vor Samuel Schwarz. Beide konnten den Moment kaum in Worte fassen.

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Sechste

Claudia Pechstein hat auch beim Heim-Weltcup in Berlin bewiesen, dass sie auch mit fast 43 Jahren in der Weltspitze mithalten kann. Über 3000 Meter kam die fünfmalige Olympiasiegerin auf den sechsten Platz. Die Sprinter konnten strahlen.

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Siegerin

Auch mit 42 Jahren lässt Claudia Pechstein die internationale Konkurrenz noch immer hinter sich. Zum ersten Mal seit sechs Jahren gewann die Berlinerin auf ihrer Paradestrecke. Auch Judith Hesse und Nico Ihle untermauern die Zugehörigkeit zur Weltspitze.

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Schwach

Ein wenig schneller hatte sich Claudia Pechstein ihren Auftakt schon vorgestellt. Auf schwerem Eis in Japan musste sie als Siebte fünf Niederländerinnen und Martina Sablikova den Vortritt lassen. Die deutschen Eissprinter rutschten nur knapp am Podest vorbei.

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Sprinterin

Die deutschen Eis-Sprinter Judith Hesse und Nico Ihle haben zum Auftakt der Weltcup-Saison der Eisschnellläufer das Podest nur knapp verfehlt. Die 32-jährige Erfurterin kam im japanischen Obihiro über 500 Meter in 38,73 Sekunden auf Platz vier.
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Claudia Pechstein

Erstmals verließ Claudia Pechstein mit einem guten Gefühl einen Gerichtssaal. Obwohl noch kein Urteil in ihrem Schadenersatzprozess gegen die ISU gefällt wurde, deutete das Gericht bereits an, ihrer Klage zuzustimmen und an den Bundesgerichtshof weiterzuleiten.