"Die Veranstalter haben gravierende Probleme mit der Vermarktung der Veranstaltung", erklärte Wolfgang Willam, Sportdirektor des Deutschen Turnerbundes, der von der FIG als Verantwortlicher für die Weltcupserie eingesetzt ist. Da ein Vertrag der Veranstalter mit dem Fernsehen nicht zustande kam, machte eine gravierende Lücke im Budget die Austragung unmöglich.
"Das ist insofern nicht gut, weil die Japaner viel Wert darauf gelegt hatten, vor Olympia den Weltcup auszutragen. Das Interesse der Turner war gut, auch das deutsche Team wollte mit Philipp Boy, Marcel Nguyen und Nadine Jarosch an diesem Weltcup teilnehmen. Somit ist die Absage auch für uns sportlich gesehen sehr bedauerlich", sagte Willam der Nachrichtenagentur dpa.
Die Weltcupserie 2012/13 wird nunmehr nur aus fünf Stationen bestehen. Der Auftakt erfolgt am 3. März in New York, es folgen noch in diesem Dezember Stuttgart (1./2.) und Glasgow (8./9.) sowie im Frühjahr 2013 erneut Stationen in den USA und Japan.