Wie der Deutsche Turner-Bund (DTB) mitteilte, wurde die 20-Jährige am 13. Januaran der linken Schulter arthroskopiert. Die Rehabilitation werde mindestens sechs Monate dauern, so dass ein Olympia-Start in London ausgeschlossen ist und sogar das Karriereende droht. Die Tübingerin musste bereits vergangenes Jahr für die Heim-EM in Berlin verletzt absagen.
"Wenn ein so großes Ziel wie die Teilnahme an Olympischen Spielen verloren geht, dann ist einem nicht sofort klar, wie es weiter geht", sagte Hindermann am Montag. Sicher ist, dass sie nun im Herbst mit einem Medizinstudium beginnen will. Aber auch als Turnerin will sie so nicht aufhören. "Das kann nicht das Ende sein. Ich bin sicher, dass es weiter geht. Dafür liebe ich das Turnen viel zu sehr."
Die WM-Fünfte am Stufenbarren von 2007 hatte sich bereits in der Woche vor Weihnachten beim Sprungtraining eine Verletzung im linken Schultergelenk sowie der Bizepssehne zugezogen.