(c) SID IMAGES/Firo: Der Deutschland-Achter unterlag Großbritannien deutlich
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Deutschland-Achter verliert Heimrennen

Erstmals seit den Olympischen Spielen 2008 musste der deutsche Ruder-Achter eine Niederlage hinnehmen. Beim Kanal-Cup in Rendsburg wurde das DRV-Boot von Großbritannien geschlagen.

Der Deutschland-Achter hat erstmals seit den Olympischen Spielen 2008 wieder ein Rennen verloren. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) musste sich am heutigen Sonntag beim 10. Kanal-Cup in Rendsburg dem neu zusammengestellten Boot Großbritannien II deutlich geschlagen geben. In dem ungewöhnlich langen Rennen über 12,7 Kilometer auf dem Nordostseekanal hatte das Weltmeisterboot im Ziel 18 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Auf dem dritten Platz landete Großbritannien vor dem deutschen U23-Achter und den USA.

"Es war der Tag der Engländer", sagte Trainer Ralf Holtmeyer: "Es gibt keinen Verband, der sich so professionell auf die Olympischen Spiele 2012 vorbereitet wie der englische. Von den aktuellen Rahmenbedingungen her sind wir unterlegen. England ist der absolute Weltmaßstab."

Holtmeyer dennoch optimistisch

Das mit Weltmeistern und Olympiasiegern gespickte Siegerboot wurde in dieser Besetzung speziell für dieses Rennen zusammengestellt. Im Hinblick auf die viel kürzere Olympiastrecke (2000 m) ist Holtmeyer dennoch optimistisch: "Wir sind eher schnell, nicht die Ausdauertypen."

Die Veranstaltung diente als Vorbereitung auf die EM in Montemor-o-Velho/Portugal (10. bis 12. September) und die WM in Neuseeland (31. Oktober bis 7. November). Am 1. Oktober geht es dann ins WM-Trainingslager nach Sacramento/USA und von dort am 23. Oktober direkt weiter nach Neuseeland.

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