(c) SID IMAGES/Firo: In Topform: Der Deutschland-Achter
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Deutschland-Achter zeigt Konkurrenz das Hinterteil

Die Siegesserie des Deutschland-Achter hält weiter an. Beim Weltcup-Finale der Ruderer auf dem Luzerner Rotsee ließ das Weltmeisterboot der Konkurrenz keine Chance.

Der Deutschland-Achter hat die Ehre der deutschen Ruderer beim Weltcup-Finale in Luzern gerettet. Das Weltmeisterboot setzte bei der traditionsreichen Regatta seine beeindruckende Siegesserie fort und sorgte für den einzigen Sieg des Deutschen Ruderverbandes (DRV) auf dem Rotsee.

Mit dem Achter-Erfolg, zwei zweiten und einem dritten Platz bei neun Finalteilnahmen in den 14 olympischen Klassen fällt die DRV-Bilanz dreieinhalb Monate vor den Weltmeisterschaften in Neuseeland allerdings nur mäßig aus.

"Einige Boote haben nicht gestochen. Daher sind wir nicht zufrieden", sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher. Am Dienstag will er seinen Kader für die WM (31. Oktober bis 7. November) bekannt geben.

Die Achter-Crew muss sich um die Nominierung keine Gedanken machen. Erschöpft, aber glücklich hockten sie nach einem packenden Rennen auf ihren Rollsitzen. Das Großboot verwies mit einer halben Länge Vorsprung Australien auf Platz zwei und ist seit dem letzten Platz bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ungeschlagen.

"Haben unser Ding stur durchgezogen"

"Die Kanadier haben es versucht, sind aber gescheitert. Wir haben unser Ding stur durchgezogen. Es gibt Selbstvertrauen, wenn man so ein Rennen umbiegt", sagte Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz). Nach der Hälfte der 2000-m-Strecke hatte Olympiasieger Kanada noch geführt, doch ein Zwischenspurt des deutschen Teams zwischen 1000 und 1500m sorgte für die Entscheidung. Kanada belegte am Ende nur Platz vier hinter Großbritannien. "Wir hatten damit gerechnet, dass Kanada uns unter Druck setzt. Aber wir sind cool geblieben", meinte Steuermann Martin Sauer (Berlin).

Für zweite Plätze der DRV-Flotte sorgten der Männer-Doppelvierer sowie die Youngster Lars Hartig/Linus Lichtschlag (Friedrichstadt/Berlin) im Leichtgewichts-Doppelzweier. Zudem fuhr der Doppelvierer der Frauen als Dritter aufs Podest. "Diese Leistungen haben mich überzeugt. Positiv ist auch die Stabilität im Achter", sagte Buschbacher, dessen Team in Luzern mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte.

Unter anderem fiel der ehemalige Einer-Weltmeister Marcel Hacker (Frankfurt/Main) mit einer Rippenverletzung aus. Auch die Weltmeisterboote im leichten Vierer ohne Steuermann und im Männer-Doppelzweier waren nicht topfit.

Erfolgreichste Nation in Luzern war Großbritannien mit vier Erfolgen. Die Briten sicherten sich auch souverän den Gewinn des Gesamt-Weltcups.

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