(c) SID IMAGES/Firo: Der Deutschland-Achter auf der Erfolgswelle
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Deutschland-Achter weiterhin überragend

Der Deutschland-Achter hat seine weiße Weste nach dem Olympia-Debakel 2008 (8.Platz) gewahrt. Beim Weltcup-Finale in Luzern wusste man wieder zu überzeugen.
09.07.2010 16:30 Uhr

Der Deutschland-Achter beherrscht weiterhin die Konkurrenz. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) hat beim Weltcup-Finale in Luzern seine beeindruckende Siegesserie fortgestzt und ist mit einem Vorlauferfolg souverän ins Finale eingezogen. Das Weltmeisterboot lag bei der traditionsreichen Veranstaltung auf dem Rotsee eine dreiviertel Länge vor Australien. Der Olympia-Dritte USA landete auf Rang drei.

"Wir haben unsere Aufgabe gelöst, dürfen uns darauf aber nicht ausruhen. Wir wollen die erste Saisonhälfte mit einem Sieg am Sonntag abschließen", sagte Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz). Der Achter ist seit dem letzten Platz bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ungeschlagen.

Neun Vorlaufsiege für DRV

Insgesamt feierte der DRV bei hohen Temperaturen von 32 Grad neun Vorlaufsiege in den 14 olympischen Klassen. Drei Boote haben sich direkt für die Finals am Sonntag qualifiziert. Neben dem Deutschland-Achter stehen auch der Frauen-Doppelvierer sowie der Achter der Frauen bereits im Endlauf.

"Wir haben auf den Ergebnissen des Weltcups in München aufgebaut. In den Bootsklassen, in denen wir es erwartet hatten, haben wir uns stabil präsentiert. Wir haben aber auch noch einige Baustellen und können uns steigern", sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher und dachte dabei in erster Linie an den Zweier ohne Steuermann, den Vierer ohne Steuermann sowie den Frauen-Zweier.

"Haben uns durchgebissen"

Der Achter liegt unterdessen auf Kurs. Zwar lag die Crew bei der Hälfte der Strecke knapp hinter den Australiern, doch zwischen 1000 und 1500m schob sich das deutsche Großboot mit einem Zwischenspurt vorbei. "Es lief nicht alles nach Plan, wir haben uns aber durchgebissen", erklärte Steuermann Martin Sauer und fügte mit Blick auf den Endlauf an: "Kanada ist der stärkste Gegner."

Der ehemalige Weltmeister Marcel Hacker (Frankfurt/Main) hatte seinen Start beim Weltcup-Finale wegen einer Rippenverletzung abgesagt. "Wir wollten kein Risiko eingehen", meinte Buschbacher, der noch mit einer zweiwöchigen Pause rechnet. Dann soll Hacker in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Neuseeland (31. Oktober bis 7. November) einsteigen.

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