(c) SID IMAGES/pixathlon: Isabell Werth und Co. belegen nur Platz zwei im Nationenpreis
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Dressur-Equipe scheitert an der Niederlande

Deutschlands Dressur-Equipe konnte wie erwartet im Nationenpreis nicht den Sieg einfahren. Die Niederlande verwiesen Isabell Werth und Co. nur auf den zweiten Platz.

Erst zum dritten Mal in der Geschichte des seit 1977 in Aachen ausgetragenen Nationenpreises hatte die deutsche Equipe den Sieg verpasst, dennoch herrschte im Dressur-Lager des Gastgebers Zuversicht. "Wir können mit Platz zwei gut leben. Unsere Debütanten haben einen guten Eindruck hinterlassen", sagte Bundestrainer Holger Schmezer und wusste, bei wem er sich in erster Linie zu bedanken hatte: "Isabell Werth hat tolle Leistungen gezeigt."

In der Tat beeindruckte die fünfmalige Olympiasiegerin nach ihrer Rückkehr in die Nationalmannschaft in Anschluss an ihre Dopingsperre und bewahrte das deutsche Team vor einem weiteren Absturz. "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Mein Pferd Satchmo hat sich von Tag zu Tag gesteigert", sagte die Rheinbergerin.

Niederlande untermauern ihre Ausnahmestellung

Mit 442,998 Punkten landete das deutsche Team nach Grand Prix und Special in der Teamwertung auf dem zweiten Platz. Sieger wurden die Niederlanden, die ihre Ausnahmestellung mit 478,640 Punkten deutlich unterstrichen. "Sie reiten in einer anderen Liga", sagte Schmezer. Europameister Edward Gal stellte im Special mit seinem Wunderrappen Totilas bei 86,458 Punkten einen persönlichen Rekord auf. Und auch die zweitbeste Leistung lieferte in Adelinde Cornelissen mit Parzival (82,542) ein Paar aus dem Nachbarland.

Werth kam im Special mit 75,836 Zählern als beste Deutsche auf Rang vier. Debütant Christoph Koschel (Hagen/74,333) wusste erneut zu überzeugen und belegte mit dem 11 Jahre alten Donnperignon den sechsten Rang. Matthias Alexander Rath (Kronberg), der wie Werth und Koschel für die Mannchaft ritt, lieferte mit Sterntaler als Neunter mäßige 72,583 Punkte. Vor ihm konnte sich noch Einzelreiterin Anabel Balkenhol platzieren. Die 38-Jährige aus Rosendahl ritt mit Dablino (73,000) auf Rang acht. "Christoph Koschel und Anabel Balkenhol haben sich hier gut verkauft", sagte Schmezer.

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