Der Abstecher aus der Luft auf den Asphalt war für den deutschen Red Bull Air Race-Piloten Matthias Dolderer ein „sensationelles Erlebnis“. Der Tannheimer ging beim Abschlussrennen der MINI Challenge 2010 auf dem österreichischen Salzburgring als Gastfahrer an den Start und war von den ersten Metern an hellauf begeistert. „Das ist mal etwas ganz anderes. Auf dem Boden bewegt man sich in einer ganz anderen Dimension als in der Luft.“
Für Dolderer, der vor Kurzem die Rennlizenz erworben hat, ging es bei seinem Renndebüt weniger um gute Platzierungen, sondern vielmehr darum, „Spaß zu haben und anzukommen.“ Und das gelang dem 40-Jährigen in beiden Rennen. „Beim Air Race gibt es nur Vollgas, kein Bremsen und kein Schalten. Das ist beim Autorennen anders. Auch der gleichzeitige Start war eine ganz neue Erfahrung für mich.“
Dolderer startete beim Saisonfinale der MINI Challenge 2010 an der Seite von Stefan Landmann, der im Gesamtklassement hinter Sieger Hendrik Vieth und Vizemeister Hari Proczyk Rang drei belegte, Richard Trange und Gastfahrerin Cora Schumacher, die von Ehemann Ralf Schumacher unterstützt wurde, im Lechner Racing Team. „Für mich war es das erste Rennen überhaupt. Ich musste mich erst einmal langsam ans Limit herantasten. Aber es hat einen Riesenspaß gemacht“, so Dolderer, der bei der MINI Challenge 2011 im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein will.
Quelle: Harald Gehring