Titelverteidiger Paul Bonhomme und Nigel Lamb haben beim Red Bull Air Race in New York einen britischen Doppelsieg gefeiert. Beim ersten WM-Rennen in der US-Metropole verwies das Duo Lokalmatador Kirby Chambliss (USA) auf den dritten Platz. Der Allgäuer Matthias Dolderer musste sich im "Big Apple" mit einem unbefriedigenden zehnten Platz begnügen.
"Was für ein Tag. Ich habe mich nur auf mich, mein Flugzeug und den Parcours konzentriert. Jetzt kann ich den Blick auf New York endlich auch genießen", sagte Bonhomme, der seinen zuletzt bis auf einen Zähler zusammengeschrumpften Vorsprung in der WM-Gesamtwertung wieder um fünf Punkte auf nun 53 Zähler ausbauen konnte.
Hannes Arch auf Rang vier
Der WM-Zweite und Sieger des Qualifyings, Hannes Arch, musste sich nach einem Pylonen-Treffer mit Rang vier zufrieden geben. Der Österreicher verpasste durch die sechs Strafsekunden seinen vierten Sieg in Folge und liegt in der Gesamtwertung hinter Bonhomme (48).
Dolderer ist mit 21 Punkten Neunter der Gesamtwertung. "Ich weiß nicht, was los war. Ich brauche jetzt erst einmal eine Auszeit, und vielleicht wechsle ich auch wieder zurück zu meinem alten Flugzeug. Darüber muss ich mir Gedanken machen", sagte der 39-Jährige, der erstmals mit seiner neuen Edge 540 V3 vom amerikanischen Hersteller Zivko Aeronautics an den Start ging.
7. und 8. August am EuroSpeedway Lausitz
Die WM wird am 7. und 8. August am EuroSpeedway Lausitz bei Dresden fortgesetzt. Weitere Stationen sind Budapest (19./20. August) und Lissabon (4./5. September).
Bei der Red Bull Air Race-WM navigieren die Piloten ihre acht Meter breiten Rennflugzeuge mit bis zu 370 Stundenkilometern durch 20 Meter hohe Pylone, die im Abstand von nur zwölf Metern aufgestellt werden und den WM-Parcours markieren. Ziel ist es, so schnell wie möglich den Parcours abzufliegen und so wenig Fehler wie möglich, wie zum Beispiel Touchieren der Pylone, zu machen.