(c) SID IMAGES/Firo: Deutschland verliert das Platzierungsspiel gegen Ungarn mit 1:4
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Deutschland mit bescheidener Leistung zum Abschluss

Deutschland hat sich bei der Fußball-WM für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen im letzten Spiel nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Gegen Ungarn setzte es eine herbe Niederlage.
07.09.2010 19:27 Uhr

Die deutsche Mannschaft hat die Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in Südafrika auf Rang sechs beendet. Das Platzierungsspiel verlor die Auswahl des deutschen Behindertensportverbandes (DBS) am Dienstagnachmittag in Tzaneen östlich vom WM-Austragungsort Polokwane gegen Ungarn mit 1:4 (1:1).

Die frühe Führung der Ungarn (9.), gegen die die Deutschen noch in der Vorrunde 3:1 gewonnen hatten, glich Wissam El Hamadi per Foulelfmeter in der 40. Minute aus. Der Essener erzielte damit seinen achten Turniertreffer. In der zweiten Hälfte verloren die Schützlinge von Bundestrainer Jörg Dittwar vor rund 1500 Zuschauern jedoch zunehmend ihre Linie.

Gelb-rote Karte besiegelt Niederlage

Zunächst ermöglichte Torhüter Michael Schröder (Lübeck) durch einen Patzer den Ungarn die erneute Führung (53.), zwölf Minuten später fiel das 1:3. Als zunächst Kapitän Dino Winterich (Aachen) und dann auch noch Sascha Kuntze (Bielefeld) die Gelb-Rote Karte sahen, war die Niederlage besiegelt. In der Schlussminute erzielten die Ungarn den Treffer zum Endstand.

"Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient", sagte der ehemalige Nürnberger Profi Dittwar: "Aber für uns ist auch der sechste Platz unterm Strich okay."

Das Endspiel der 5. Weltmeisterschaft findet am kommenden Samstag in Polokwane statt. In den Halbfinals am Mittwoch stehen sich Polen und Titelverteidiger Saudi Arabien sowie Turnierfavorit Niederlande und Portugal gegenüber.

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