Die deutschen Skispringer sind beim Grand Prix im polnischen Wisla an den Top-Ten-Plätzen vorbeigesprungen. Der Team-Olympiazweite Michael Uhrmann (Rastbüchl) schaffte es mit den Plätzen 14 und 15 als einziger in die erweiterte Weltspitze. Andreas Wank (Oberhof) landete auf den Rängen 24 und 28. Vizeweltmeister Martin Schmitt hatte auf den Start bei den Mattenspringen verzichtet, weil er sich ganz auf den Winter konzentrieren will.
Adam Malysz feierte bei der Grand-Prix-Premiere in seiner Heimatstadt mit 269,9 Punkten einen umjubelten Heimsieg. Tags darauf machte Teamkollege Kamil Stoch mit 261,5 Zählern den Triumph des Gastgebers perfekt.
Sommer-Ergebnisse "nicht so bedeutsam"
Die Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix führen nach fünf von neun Springen Malysz und der auf den Plätzen zwei und drei gelandete Japaner Daiki mit 380 Zählern gemeinsam an. Uhrmann ist mit 79 Punkten auf Platz 15 bester Deutscher.
"Die Sommer-Ergebnisse sind wegen unserer Materialtests diesmal nicht so bedeutsam. Wir wollen im Winter voll dabei sein", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Das Grand-Prix-Finale findet am 3. Oktober in Klingenthal statt.