(c) Bongarts/Getty Images: Daniela Anschuetz-Thoms liegt als beste Deutsche auf Platz zehn
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Deutsche Läuferinnen mit Anlaufschwierigkeiten

Die deutschen Eisschnellläuferinnen sind bei der EM im norwegischen Hamar nur mäßig aus den Startlöchern gekommen. Daniela Anschütz-Thoms liegt nach dem Sprint auf Rang zehn.
10.01.2010 10:07 Uhr

Die deutschen Eisschnellläuferinnen haben bei der EM in Hamar einen mäßigen Start hingelegt. Mitfavoritin Daniela Anschütz-Thoms (Erfurt) kam zum Auftakt des Vierkampfes am Samstag im "Wikingerschiff" in 40,74 Sekunden nicht über den zehnten Platz hinaus, war in Abwesenheit der gesperrten Titelverteidigerin Claudia Pechstein aber dennoch beste Deutsche.

"Ich habe deutlich gemerkt, dass ich komplett ohne zielgerichtete Vorbereitung aus dem vollen Training an den Start gegangen bin. Mir hat einfach die Spritzigkeit gefehlt", sagte Anschütz-Thoms, für die die EM in der olympischen Saison "keinen Stellenwert" hat.

Die Berlinerin Isabell Ost (41,32) wurde 15., ihre Teamkollegin Katrin Mattscherodt belegte Rang 20 (42,03). Langstreckenspezialistin und Olympia-Geheimfavoritin Stephanie Beckert (Erfurt) kam erwartungsgemäß mit dem Sprint gar nicht zurecht und landete in 43,43 Sekunden auf dem 26. und letzten Platz.

In Führung liegt nach dem ersten Rennen die Russin Karolina Erbanowa (39,54), die aber mit Blick auf die Gesamtwertung chancenlos ist. Aussichtsreich im Rennen liegen die Favoritinnen Ireen Wüst (Niederlande/Platz 4) und Martina Sablikova (Tschechien/Platz 7).

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