Die Los Angeles Clippers kommen in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA nicht zur Ruhe. Nach der 87:113-Niederlage bei der Orlando Magic hat der Klub um den deutschen Nationalspieler Chris Kaman Geschäftsführer Mike Dunleavy entlassen. Erst vor einem Monat ist Dunleavy von seinem Amt als Headcoach der Clippers zurückgetreten.
Nun zog die Vereinsführung nach der 39. Saisonniederlage (25 Siege) und Platz zwölf in der Western Conference die Reißleine und will eine neue sportliche Leitung aufbauen.
"Mannschaft hat nicht den ausreichenden Fortschritt gezeigt"
"Der Verein hat beschlossen, dass das Ziel, ein Gewinner-Team aufzubauen, nur mit dieser Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt zu realisieren ist", gab der Klub auf seiner Internetseite bekannt: "Die Mannschaft hat in der siebenjährigen Amtszeit von Dunleavy nicht den ausreichenden Fortschriit gezeigt. Die Clippers wollen nun gewinnen." Dunleavys bisheriger Assistent Neil Olshey wird die Aufgaben interimsmäßig übernehmen.
In der Partie gegen Orlando fanden die Clippers nie zu ihrem Rhythmus. Kaman kam lediglich auf zwölf Punkte und sechs Rebounds. Bester Werfer auf dem Parkett war Orlandos Dwight Howard, der mit 22 Punkten und 15 Rebounds nicht zu stoppen war.
Lakers beenden Mini-Krise
Titelverteidiger Los Angeles Lakers hat indes seine Mini-Krise beendet. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge besiegte der Stadtrivale der Clippers die Toronto Raptors knapp mit 109:107. Erst 1,9 Sekunden vor der Schlusssirene machte Superstar Kobe Bryant den 47. Saisonerfolg der Lakers perfekt (18 Niederlagen). Damit rangiert der 15-malige Meister weiterhin souverän auf Platz eins im Westen.
Die Ergebnisse im Überblick:
Charlotte Bobcats - Miami Heat 83:78, Indiana Pacers - Philadelphia 76ers 107:96, Orlando Magic - Los Angeles Clippers 113:87, Washington Wizards - Houston Rockets 88:96, Chicago Bulls - Utah Jazz 108:132, Milwaukee Bucks - Boston Celtics 86:84, Portland Trail Blazers - Sacramento Kings 88:81, Los Angeles Lakers - Toronto Raptors 109:107