Frankfurt/Main - DTB-Präsident Georg von Waldenfels steht nun doch für eine weitere Amtszeit an der Spitze des Deutschen Tennis Bundes zur Verfügung. "Im Sinne der Kontinuität im DTB werde ich noch einmal kandidieren", sagte der seit 1999 amtierende Waldenfels der Nachrichtenagentur dpa.
Er werde den Bundesausschuss des Verbandes über seine Absichten informieren, erklärte der 66-Jährige. Das Gremium muss die Kandidaten für die Präsidentenwahl vorschlagen und kommt das nächste Mal am 23. Mai in Hamburg während des ATP-Turniers am Rothenbaum zusammen. Die nächste Mitgliederversammlung des DTB findet am 13. November in Berlin statt.
Neben Waldenfels gibt es mit dem Bank-Manager Karl-Georg Altenburg bislang einen weiteren Kandidaten. Der Deutschlandchef der amerikanischen Investment-Bank JP Morgan hatte angekündigt, den Verband deutlich professionalisieren zu wollen. Der DTB müsse wieder eine Marke, Deutschland wieder eine Tennis-Nation werden. Waldenfels wollte die markigen Aussagen seines Konkurrenten nicht kommentieren. "Über Inhalte und Konzepte zu sprechen, dafür ist es noch zu früh", sagte Waldenfels, der nach zwölf Jahren an der Spitze des Verbandes eigentlich angekündigt hatte, nicht mehr antreten zu wollen.