(c) Bongarts/Getty Images: Rallye-Debüt auf schwedischem Schnee: Kimi Räikkönen
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Rallye-WM beginnt mit neuem Zugpferd Räikkönen

Für Kimi Raikkönen beginnt heute in Schweden sein neues Leben als Rallye-Fahrer. Der Finne fühlt sich im neuen Umfeld sichtlich wohl und die Szene ist ganz heiß auf den "Iceman".

Aus der Glitzerwelt der Formel1 in den schwedischen Schnee: Der Seitenwechsel von Kimi Räikkönen beschert der Rallye-WM vor dem Saisonauftakt in Schweden (11. bis 14. Februar) ungewohnte Aufmerksamkeit. Ein Formel-1-Weltmeister, der sich ernsthaft als Rallye-Profi versucht, das hat es bislang noch nicht gegeben. Von dem spektakulären Deal profitieren beide Seiten. Räikkönen, der beim Citroen-Juniorteam im gleichen Auto sitzt wie Rekordweltmeister Sebastien Loeb, freut sich über Familienanschluss, und die Rallye-Szene ist heiß auf den "Iceman".

"Ich bin gerne hier"

"Die Rallye-Welt ist ein ganz anderes, freundlicheres Umfeld als die Formel 1. Ich bin gerne hier", sagte Räikkönen in einem Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "In der Rallye-WM fühlt man sich sofort wohl, das ist wie eine große Familie. Da spricht man viel mehr mit anderen Fahrern. Das gibt es in der Formel1 so nicht."

Loeb, Weltmeister der letzten sechs Jahre, heißt den prominenten Neuling herzlich willkommen. "Keine Frage, Kimi ist gut für unseren Sport. Ich freue mich, dass er hier ist", sagte der Franzose, der seinerseits zaghafte Ambitionen in Richtung Formel1 hatte. Ein erhoffter Gaststart beim Saison-Finale 2009 in Abu Dhabi bei Toro Rosso war allerdings daran gescheitert, dass der Franzose vom Automobil-Weltverband FIA nicht die nötige Super-Lizenz erhielt.

Das erste Duell mit Räikkönen wird daher jetzt in schwedischen Wäldern stattfinden. Und der Finne ist vor seinem Debüt in der Rallye-WM nicht nervös, obwohl er zuletzt bei der Generalprobe bei der Arctic-Rallye in seiner finnischen Heimat seinen neuen Citroen C4 bei einem Abflug mächtig demolierte. "Rallye ist ein ganz anderes Thema als die Formel 1. Für mich ist fast alles neu. Natürlich werde ich weiter Fehler machen. Das ist ein Lernprozess", sagte der Finne, der sich den vorzeitigen Abschied von Ferrari angeblich mit 17 Millionen Euro versüßen ließ.

"Eine unglaubliche Herausforderung"

Für den 30-Jährigen ist der Umstieg ins Rallye-Auto eine "unglaubliche Herausforderung". Auf der Rundstrecke kenne man jede Kurve, meinte er: "Ein Asphaltstück mit verschiedenen Radien, mal schmaler, mal breiter. Aber im Grunde ist es immer dasselbe, egal ob am Nürburgring oder in Suzuka. Bei der Rallye musst du auf unterschiedlichen Belägen fahren: Schnee, Eis, Schotter, Asphalt, mal trocken, mal nass, oder auch im Nebel."

Vor allem daran, auf die Ansagen seines Co-Piloten Kaj Lindström zu vertrauen, muss sich Räikkönen gewöhnen. "Schnell fahren können viele, aber Kurven detailliert zu notieren und das im Wettbewerb auch umzusetzen, ist sehr schwer. Das braucht seine Zeit. Da werde ich leider auch weiter Fehler machen", sagte er.

Das glaubt auch Loeb. "Heutzutage kommt keiner mehr und fährt in einem anderen Sport einfach vorne mit", meinte der Elsässer, der mit dem siebten Titel mit Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher gleichziehen will: "Um schnell zu sein, muss der Aufschrieb hundert Prozent passen. Diese Präzision wird auch bei ihm etwas dauern."

Zukunft völlig offen

Ob Räikkönen, dessen Platz bei Citroen von Red Bull finanziert wird, 2011 in die Formel1 zurückkehrt, ist völlig offen. "Ich weiß noch nicht, was ich im kommenden Jahr machen werde", sagte er und schielt sogar ein bisschen auf den Rallye-Titel: "Den schätze ich von der fahrerischen Leistung viel höher ein als jenen in der Formel 1. Es würde mich schon reizen, den anzugehen."

Dagegen lässt ihn die Formel1 im Moment völlig kalt, sowohl das Comeback von Michael Schumacher als auch der Einstand seines Nachfolgers Fernando Alonso bei Ferrari. "Alsono und Schumacher machen ihr Ding, ich meins", sagte er: "Ich schaue auf mich und freue mich, dass ich nun das machen kann, was mir Spaß macht: Rallye fahren."

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Termine: Rallye-Weltmeisterschaft 2011

 
Datum
Lauf
Ort
11.-13. Feb. 1. Lauf Rallye Schweden
04.-06. März 2. Lauf Rallye Mexiko
25.-27. März 3. Lauf Rallye Portugal
15.-17. April 4. Lauf Rallye Jordanien
06.-08. Mai 5. Lauf Rallye Italien
27.-29. Mai 6. Lauf Rallye Argentinien
17.-19. Juni 7. Lauf Rallye Griechenland
29.-31. Juli 8. Lauf Rallye Finnland
19.-21. August 9. Lauf Rallye Deutschland
09.-11. Sept. 10. Lauf Rallye Australien
30.9.-02. Okt. 11. Lauf Rallye Frankreich
21.-23. Okt. 12. Lauf Rallye Spanien
11.-13. Nov. 13. Lauf Rallye Großbritannien

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Vorstellung und Gewinnspiel zu Venus & Vegas

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Der Finne Jari-Matti Latvala hat seine Führung bei der Schweden-Rallye ausgebaut. Nach 18 Prüfungen hatte Latvala im Ford Fiesta 23,0 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann, den Vize-Weltmeister Mikko Hirvonen im Citroën.
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Bei den ersten offiziellen Testfahrten für die Motorrad-WM-Piloten der beiden kleinen Hubraumklassen Moto2 und Moto3 in Valencia hat besonders Sandro Cortese aufhorchen lassen. Der Berkheimer zählte an allen Trainingstagen von Mittwoch bis Freitag zu den schnellsten Moto3-Fahrern.

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  • 12.02.2012 18:42Sportmix
    Deutsche Florett-Fechterinnen Sechste
    Das deutsche Damenflorett-Team hat den Heim-Weltcup in Tauberbischofsheim auf dem sechsten Platz abgeschlossen.
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    Deutsche Eisschnelllauf-Herren auf Platz drei
    Die deutschen Eisschnellläufer haben zum Abschluss des Weltcups in Hamar den dritten Platz in der Team-Verfolgung belegt. Patrick Beckert, Alexej Baumgärtner und Robert Lehmann mussten in 3:46,87 Minuten nur den Teams aus Russland und Südkorea den Vortritt lassen.
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    Frankfurter HC verpasst Viertelfinale im EHF-Cup
    Die Handball-Frauen des Frankfurter HC haben das Viertelfinale im EHF-Pokal verpasst. Die Frankfurterinnen verloren das Rückspiel im Achtelfinale gegen den dänischen Vertreter KIF Vejen in eigener Halle mit 20:21 (12:9).
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