(c) SID IMAGES/wri2: Sebastian Vettel hat den WM-Titel weiter im Blick
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Vettel gibt noch lange nicht auf

Trotz eines 31-Punkte-Rückstands hat Sebastian Vettel vor dem 14. Saisonrennen der Formel 1 den WM-Titel noch nicht aufgegeben. Der Kurs in Monza liegt aber eher der Konkurrenz.

Sein Rückstand auf die Spitze ist so groß wie noch nie in dieser Saison, und ausgerechnet jetzt kommt die Strecke, die seinem Auto am wenigsten liegt - doch Sebastian Vettel hat vor dem Großen Preis von Italien am Sonntag (14.00 Uhr/live bei RTL und Sky) den WM-Titel noch lange nicht abgeschrieben. "Es gibt noch fünf Rennen, und man hat ja gesehen, wie schnell etwas passieren kann", sagte Vettel vor dem Rennen in Monza dem Fachmagazin Speedweek.

Ausgerechnet an dem Ort, an dem er 2008 damals noch bei Hinterbänkler Toro Rosso sensationell seinen ersten GP-Sieg gefeiert hatte, geht es jetzt für Vettel vor allem darum, den Rückstand von 31 Punkten auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Allerdings ist Hamiltons McLaren dank der Mercedes-Power auf dem traditionsreichen Hochgeschwindigkeitskurs im Königlichen Park mit seinen langen Geraden im Vorteil.

"Wir wissen, dass wir auf den Geraden nicht schnell genug sind. Trotzdem wird das Auto gut genug sein, um vorne rumzugeigen", sagte Vettel, der nach seinem Ausfall in Spa auch 28 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Mark Webber hat. Kein Wunder, dass sich der Australier wieder öffentlich wünscht, das Team solle sich im Titel-Endspurt auf ihn konzentrieren.

Stuck glaubt nicht an Vettel

Der frühere Formel1-Pilot Hans-Joachim Stuck kann diese Begehrlichkeiten verstehen, da er Vettels Aussichten eher schlecht einschätzt. "Theoretisch kann er es noch schaffen, praktisch glaube ich nicht", sagte der VW-Repräsentant dem Sport-Informations-Dienst: "Sebastian muss jetzt zeigen, ob das System Vettel auch unter Druck funktioniert. Er muss lernen, unter Druck keine Fehler zu machen."

Nach Meinung seines früheren Toro-Rosso-Chefs Gerhand Berger ist Vettel dagegen noch nicht am kritischen Punkt. "31 Punkte Rückstand sind aufholbar. Sebastian hat den Vorteil des besten Autos und dass er die Schraube etwas zurückdrehen kann. Das ist leichter als umgekehrt", sagte der Österreicher: "Er muss sich auch mal mit zweiten und dritten Plätzen begnügen und zuschlagen, wenn er vorne liegt, aber nicht um jeden Preis. Die Gegner machen auch noch Fehler."

Vettel setzt sich nicht unter Druck

Vettel hat den Fehler aus Spa nach eigener Aussage selbstkritisch analysiert. "Ich habe meine Lektion gelernt", sagt der 23-Jährige: "Man muss, nachdem man über das Vorgefallene nachgedacht und seine Lehre gezogen hat, den Fall abhaken und nach vorne schauen." Er selbst setze sich nicht dem Druck aus, unbedingt noch in diesem Jahr die letzte Chance zu nutzen, um Hamilton als jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte abzulösen. "Ob jüngster oder ältester, was macht das für einen Unterschied?", sagt Vettel: "Im Sport zählt der Erfolg, nicht das Jahr, der Tag oder das Alter. Man muss sein Leben genießen. Wenn ich dabei Weltmeister werde, ist das super, und ich habe meinen Traum verwirklicht."

Hoffnung schöpfen kann Vettel für Monza, wo er im Vorjahr lediglich Achter war, aus der Tatsache, dass Red Bull in diesem Jahr auch schon auf Strecken wie Montreal (Platz vier) oder Valencia, wo er sogar gewann, deutlich besser aussah als zuvor erwartet. Und die auf Monza folgenden Strecken in Singapur, Japan, Südkorea, Brasilien und Abu Dhabi dürften wieder eindeutig "Bullen"-Land sein.

Vettels Teamchef Christian Horner lehnt es außerdem ab, schon jetzt alles auf die Karte Webber zu setzen. "Wir bevorzugen definitiv keinen Fahrer, beide haben die gleichen Chancen", sagte Horner der österreichischen Sportwoche. Und auch von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gibt es Aufmunterung: "31 Punkte Rückstand auf Lewis sind nicht zu viel. Sebastian hat die Klasse, es zu schaffen. Er darf sich nur nicht verrückt machen lassen."

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Konstrukteurswertung nach 19 von 19 Rennen

Rang Team Punkte
1. Red Bull 650
2. McLaren Mercedes 497
3. Ferrari 375
4. Mercedes 165
5. Lotus Renault 73
6. Force India 69
7. Sauber 44
8. Toro Rosso 41
9. Williams 5

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    Im Aufstiegs-Fünfkampf der 2. Fußball-Bundesliga sind die Pokalhelden der SpVgg Greuther Fürth am Sonntag angeführt von Doppel-Torschütze Gerald Asamoah mit einem 5:1-Schützenfest im Verfolgerduell gegen den SC Paderborn vorübergehend auf Platz eins gestürmt.
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    Die SpVgg Greuther Fürth hat den Schwung aus dem DFB-Pokal in die Meisterschaft mitgenommen und vorübergehend die Tabellenspitze erklommen. Die Mannschaft von Trainer Mike Büskens fegte das bis zum Sonntag direkt vor ihr platzierte Team des SC Paderborn mit 5:1 (3:1) vom Platz.
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    Kombi-König Kostelic am Knie verletzt
    Ivica Kostelic lauschte mit geschlossenen Augen andächtig der kroatischen Hymne, vom Siegerpodium humpelte er aber sofort zum Medizin-Check. Bei der alpinen Olympia-Generalprobe für Sotschi 2014 sicherte sich der 32-Jährige durch den Erfolg in der Super-Kombination auch seine vierte Disziplin-Kugel.
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    Der Bayreuther Florian Mayer hat in der Davis-Cup-Partie gegen Argentinien auch sein zweites Einzel verloren. Nach Mayers 5:7, 5:7-Niederlage gegen Juan Ignacio Chela, die auch Boris Becker in der Bamberger Stechert Arena sah, lag das deutsche Tennis-Team somit klar mit 0:4 zurück.
  • 12.02.2012 15:25Wintersport/Biathlon
    94. Weltcupsieg für Björndalen - Böhm 16., Lesser 22.
    Biathlet Ole-Einar Björndalen hat in Kontiolahti seinen 94. Weltcup-Sieg geschafft. Der 38 Jahre alte Ausnahmeathlet aus Norwegen setzte sich im Verfolgungsrennen nach zwei Schießfehlern vor Sprint-Sieger Martin Fourcade durch.
  • 12.02.2012 15:24Wintersport/Rodeln
    Deutsche Rodler holen auch WM-Gold in Team-Staffel
    Angeführt von ihren Weltmeistern Tatjana Hüfner und Felix Loch haben sich die deutschen Rodler zum Abschluss der Heim-WM in Altenberg auch den Titel in der Team-Staffel gesichert.
  • 12.02.2012 15:16Wintersport/Ski Alpin
    Höfl-Riesch Dritte beim Riesenslalom in Andorra
    Maria Höfl-Riesch hat beim Weltcup in Andorra den vierten Riesenslalom-Podestplatz ihrer Karriere erreicht. Einen Tag nach ihrem Aus im Slalom fuhr die Skirennfahrerin aus Partenkirchen in Soldeu auf den dritten Platz.
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Formel1 Fahrerwertung nach 19 von 19 Rennen

Rang Name Land Team Punkte
1. Vettel Heppenheim Red Bull 392
2. Button England McLaren 270
3. Webber Australien Red Bull 258
4. Alonso Spanien Ferrari 257
5. Hamilton England McLaren 227
6. Massa Brasilien Ferrari 118
7. Rosberg Wiesbaden Mercedes 89
8. Schumacher Kerpen Mercedes 76
9. Sutil Gräfelfing Force India 42
10. Petrow Russland Lotus Renault 37
11. Heidfeld Möncheng. Lotus Renault 34
12. Kobayashi Japan Sauber 30
13. di Resta Schottland Force India 27
14. Alguersuari Spanien Toro Rosso 26
15. Buemi Schweiz Toro Rosso 15
16. Perez Mexiko Sauber 14
17. Barrichello Brasilien Williams 4
18. Senna Brasilien Lotus Renault 2
19. Maldonado Venezuela Williams 1

Offizielles Endergebnis GP Brasilien

Grand Prix von Brasilien/São Paulo
71 Runden à 4,309 km/305,909 km

Rang Name Land Team Zeit
1. Webber Australien Red Bull 1:32:17,464
2. Vettel Heppenheim Red Bull + 0:16,973
3. Button England McLaren Mercedes + 0:27,638
4. Alonso Spanien Ferrari + 0:35,048
5. Massa Brasilien Ferrari + 1:06,733
6. Sutil Gräfelfing Force India + 1 Runde
7. Rosberg Wiesbaden Mercedes + 1 Runde
8. di Resta Schottland Force India + 1 Runde
9. Kobayashi Japan Sauber + 1 Runde
10. Petrow Russland Lotus Renault + 1 Runde
11. Alguersuari Spanien Toro Rosso + 1 Runde
12. Buemi Schweiz Toro Rosso + 1 Runde
13. Perez Mexiko Sauber + 1 Runde
14. Barrichello Brasilien Williams + 1 Runde
15. Schumacher Kerpen Mercedes + 1 Runde
16. Kovalainen Finnland Lotus + 2 Runden
17. Senna Brasilien Lotus Renault + 2 Runden
18. Trulli Italien Lotus + 2 Runden
19. d Ambrosio Belgien Virgin + 3 Runden
20. Ricciardo Australien Hispania + 3 Runden

Ausfälle:

Timo Glock (Wersau) Virgin (22 . Runde)
Pastor Maldonado (Venezuela) Williams (27 . Runde)
Lewis Hamilton (England) McLaren Mercedes (47 . Runde)
Vitantonio Liuzzi (Italien) Hispania (60 . Runde)

Schnellste Runde und Pole Position:

Schnellste Rennrunde: Mark Webber (Red Bull) 1:15,324 Min.
Trainingsschnellster: Sebastian Vettel (Red Bull) 1:11,918 Min.

Umfrage:

Vettel mit Titel Nummer zwei - dominiert Vettel nun auf Jahre?
  • Definitiv - Vettel wird der neue Schumacher
  • Abwarten - viele Sterne sind schon vom Himmel gefallen
  • Go Schumi! Go Schumi! Go Schumi!
  • Vettel wird erfolgreich - aber die Konkurrenz wird kontern

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