Oschersleben (dpa) - Der ehemalige Weltklasse-Skispringer Sven Hannawald hat den Gesamtsieg im ADAC GT Masters der Amateure auf unglückliche Weise verpasst.
Nachdem seine 500 PS starke Corvette in Oschersleben schon am Samstag bei einem Unfall stark beschädigt worden war, schieden Hannawald und sein Partner Thomas Jäger auch beim letzten von 14 Saisonläufen nach einem Unfall aus. Ausgerechnet der Team-Kollege Christian Hohenadel vom «Team Callaway Competition» fuhr Jäger in einer Kurve in die Tür und sorgte für das zweite Aus von Hannawald in zwei Tagen. Auch die erste Kollision hatte in Sascha Bert ein Callaway-Fahrer verursacht.
«Ich bin maßlos enttäuscht und sauer, dass so etwas passiert ist», sagte der 35-jährige Hannawald. «Es ist absolut unnötig, dass mir Team-Kollegen zweimal an einem Wochenende das Auto zusammenfahren.» Pikanterweise ging der Gesamtsieg damit an Toni Seiler, der mit Hohenadel ein Fahrer-Duo bildet. Dennoch wollte Hannawald auch das Positive seiner ersten Saison im ADAC GT Masters sehen. «Wenn mir jemand am Jahresbeginn gesagt hätte, dass ich Vizemeister werde, hätte ich das sofort unterschrieben», erklärte er. «Das hätte ich damals nicht zu träumen gewagt.»