Somit strich Mosop bei seinem zweiten Marathonstart neben der Siegprämie von 100 000 Dollar auch einen Check über 50 000 Dollar für seinen Streckenrekord ein. Wesley Korir als Zweiter und Bernard Kipyego als Dritter komplettierten den kenianischen Dreifacherfolg.
"Ich habe im Vorfeld gesagt, dass ich wegen meiner Beinverletzung hier zwar nicht den Weltrekord brechen kann, aber auf jeden Fall den Streckenrekord angreifen will. Dass ich ihn jetzt brechen konnte, macht mich sehr glücklich", meinte Mosop. Aufgrund von Achillessehnenproblemen bezifferte er sein Leistungsvermögen derzeit "nur auf 80 Prozent".
Mosop hatte bereits im April in Boston bei seinem Marathon-Debüt Schlagzeilen gemacht, als er in 2:03:06 Stunden als Zweiter hinter Sieger Geoffrey Mutai (2:03:02 Stunden) ins Ziel kam. Die Zeiten wurden wegen des Gefälles und des Rückenwindes auf der Punkt-zu-Punkt-Strecke jedoch nicht als Bestmarken gewertet.
Eine Klassezeit lief am Sonntag auch Jafred Chirchir Kipchumba im niederländischen Eindhoven. Der Kenianer gewann in 2:05:48 Stunden.