Durch ein 30:26 (14:13) über den polnischen Meister Wisla Plock beschenkte der HSV Hamburg Trainer Per Carlén zum 51. Geburtstag mit zwei Punkten und festigte die Führung in der Gruppe C.
Der HSV startete im Vergleich zur Bundesliga-Partie gegen Großwallstadt mit Dan Beutler im Tor, Stefan Schröder auf Rechtsaußen und dem wiedergenesenen Marcin Lijewski im Rückraum. Der Auftakt in der mit 5500 Zuschauern ausverkauften Orlen Arena gestaltete sich aber alles andere als einfach.
Erst in der 10. Minute ging der deutsche Meister durch Schröder erstmals in Führung. In der ersten Halbzeit entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Renato Vugrinec erzielte wichtige Treffer in engen Situationen. Der HSV konnte jedoch nach zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung (24. und 29. Minute) nur mit 14:13 in die Pause gehen.
Angeführt von einem überragenden Pascal Hens, der acht Treffer zum Sieg beisteuerte, setzte sich der HSV im zweiten Durchgang deutlich ab (24:17/45.). Einziger Wermutstropfen: Lijewski musste kurz vor Schluss erneut verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Bundesliga den unmittelbaren Kontakt zur Spitze verloren. Die Badener verloren bei TuS-N Lübbecke mit 31:32 (17:17) und haben nun als Tabellenfünfter bereits sieben Minuspunkte auf dem Konto.In einer umkämpften Partie war Daniel Svensson mit sieben Treffern bester Werfer beim Sieger, Ivan Cupic traf für die Löwen ebenfalls siebenmal. Ein Torfestival feierte der SC Magdeburg. Im Heimspiel deklassierte der Europacup-Starter den TSV Hannover-Burgdorf mit 41:26 (19:11) und festigte damit den sechsten Tabellenplatz. Ales Pajovic (7) und Yves Grafenhorst (6) waren die besten Werfer für die Magdeburger. Piotr Przybecki warf sechs Treffer für Hannover.
Wie Magdeburg kommt auch der TBV Lemgo nach dem 34:30 (16:15) über MT Melsungen auf 14:8 Zähler. Am Tabellenende feierte der VfL Gummersbach einen 35:32 (15:16)-Erfolg über den TV Hüttenberg.