Für HSV-Rückraumspieler Bastian Riedel (re.) war es ein besonderes Sportevent außerhalb der Sporthalle. Gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Urs Mücke begleitete Riedel Freitag die vorletzte Etappe der 18. Regenbogenfahrt. Die über 600 Kilometer lange Radtour, die als Projekt der Deutschen Kinderkrebsstiftung ehemalige Krebspatienten und zahlreiche Unterstützer in 8 Etappen durch Deutschland radeln lässt, machte auch in Hannover Station. Bei Nieselregen und durch zahlreiche Pfützen ging es für die Teilnehmer von der MHH-Kinderklinik aus in Richtung Nienburg. Ausgestattet mit dem offiziellen Regenbogenfahrt-Trikot strampelten die Handballer gemeinsam mit den ehemaligen Krebspatienten nach Garbsen, wo die Radfahrer im Rathaus empfangen wurden.
"Sport und soziales Engagement kann man immer wieder verbinden", freute sich der HSV-Handballer über die Tour. Nur ein bisschen Sonne sei wirklich wünschenswert gewesen, so Riedel. Die Regenbogenfahrt macht in ihrem Verlauf immer wieder Station an Behandlungs- und Rehazentren und soll dabei vor allem eins zeigen: „So wie wir könnt ihr es auch schaffen!“
Bereits 1993 gingen die Regenbogenfahrer zum ersten mal an den Start. Seit dem wurden mehr als 8000 Kilometer radelnd zurückgelegt.
Quelle: HSV Hannover