"Wir wollen transparent sein und diesen Prozess durchlaufen, so dass die FIFA am Ende des Tages besser ist als heute", sagte der Schweizer bei der internationalen Konferenz "International Football Arena" im Luxushotel Dolder Grand in Zürich. Am 21. Oktober hatte er einen Zwei-Jahres-Plan zur Reform des gebeutelten Verbandes angekündigt. "Ich nehme diese Aufgabe sehr ernst", sagte der 75-Jährige.
Unter anderen stehen die Exekutivkomitee-Mitglieder Ricardo Teixeira (Brasilien), Issa Hayatou (Kamerun) und Worawi Makudi (Thailand) unter Korruptionsverdacht. Alle bestreiten die Vorwürfe. Gegen Makudi ermittelt die Ethikkommission der FIFA. Sollten die brisanten Gerichtsakten in der ISL-Affäre öffentlich gemacht werden, könnte Teixeira und Hayatou Bestechung nachgewiesen werden.