Der Trainer: Marco Kurz
Gleich in seiner ersten Saison beim FCK führte Kurz die "Roten Teufel" 2010 zum Aufstieg. In der vergangenen Saison erreichte er mit dem Team sogar den siebten Bundesliga-Rang. Logisch, dass die Fans dem Trainer praktisch zu Füßen liegen. Auch Vorstandschef Stefan Kuntz schwärmt vom früheren Bundesligaprofi, der 1997 mit Schalke den UEFA-Pokal gewann: "Was Marco leistet, ist optimal." Kurz ist auch ein Karriere-Förderer. So brachte er Spieler wie Christian Tiffert, Sidney Sam (Bayer Leverkusen) oder Srdjan Lakic (VfL Wolfsburg) einen großen Schritt voran.
Der Star: Christian Tiffert
Christian Tiffert gehörte in der vergangenen Saison zu den herausragenden FCK-Akteuren und war mit 17 Torvorlagen gemeinsam mit Franck Ribéry bester Vorbereiter in der Bundesliga. Auch wenn Kaiserslauterns Topscorer in der Spielzeit 2011/2012 eine etwas defensivere Rolle einnehmen soll, bei Tiffert werden im Mittelfeld wieder die Fäden zusammenlaufen. Nachdem ihn Trainer Marco Kurz zum neuen FCK-Kapitän bestimmte, ist er nun auch offizieller Anführer auf dem Betzenberg. "Es ist für mich natürlich eine Auszeichnung und auch eine besondere Verantwortung, die Mannschaft als Kapitän aufs Feld zu führen", sagte Tiffert.
Das Ziel: Klassenverbleib und Konsolidierung
Keine Zeit zum Träumen: Beim 1. FC Kaiserslautern herrscht vor der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga kühler Realismus statt trügerischer Illusionen. "Wir streben den Klassenerhalt an", gibt Trainer Marco Kurz als Saisonziel aus. Angesichts des überragenden 7. Tabellenplatz im Aufstiegsjahr eigentlich verwunderlich, doch noch immer ist der Club finanziell nicht auf Rosen gebettet und musste einige namhafte Spieler ziehen lassen. "Wir müssen uns weiter in jeder Hinsicht konsolidieren", sagt Kurz auch mit Blick auf den kleinen Spieleretat von rund 15 Millionen Euro.
Die Mannschaft: Im Umbruch
Der Verlust der Torjäger Srdjan Lakic (VfL Wolfsburg), Jan Moravek (FC Schalke 04) und Erwin Hoffer (Eintracht Frankfurt), die 26 der 48 FCK-Tore in der vergangenen Saison erzielten, wird nur schwer zu kompensieren sein. Vor allem die offensiven Zugänge Richard Sukuta-Pasu (Bayer Leverkusen) und Bundesliga-Neuling Itay Shechter (Hapoel Tel Aviv) stehen im Angriff deshalb unter Druck.
Das Aufgebot:
Tor: 1* Tobias Sippel, 27 Maco Knaller, 29 Kevin Trapp
Abwehr: 2 Jan Simunek, 3 Leon Jessen, 5 Martin Amedick, 6 Mathias Abel, 13 Thanos Petsos, 17 Alexander Bugera, 20 Rodnei, 23 Florian Dick, 24 Lucas, 34 Willi Orban
Mittelfeld: 7 Oliver Kirch, 8 Christian Tiffert, 10 Olcay Sahan, 14 Gil Vermouth, 15 Clemens Walch, 18 Chadli Amri, 19 Jiri Bilek, 21 Pierre de Wit, 25 Stiven Rivic, 28 Konstatinos Fortounis
Angriff: 9 Itay Shechter, 11 Ilian Micanski, 16, Richard Sukuta-Pasu, 26 Steven Zellner, 30 Dorge Kouemaha, 32 Adam Nemec, 35 Julian Derstroff
* Zahl ist jeweils die Rückennummer
(Stand: August 2011)
| Gründungsdatum | 2. Juni 1900 |
| Anschrift | Fritz-Walter-Straße 1 |
| 67663 Kaiserslautern | |
| Stadion | Fritz-Walter-Stadion (48 500 Plätze) |
| Vereinsfarben | rot-weiß |
| Vorstandsvorsitzender | Stefan Kuntz |
| Cheftrainer | Marco Kurz (seit 18. Juni 2009) |
| Mitglieder | ca. 16 000 |
| Größte Erfolge | |
| Deutscher Meister | 1951, 1953, 1991, 1998 |
| DFB-Pokal | 1990, 1996 |
| Deutscher Supercup | 1991 |
| Internet | www.fck.de |