Dieser 19. Spieltag offenbart auf den ersten Blick kein eindeutiges Spitzenspiel. Von der Tabellensituation ist es das Verfolger-Duell zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen, die beide allerdings sehr geringe Chancen haben dürften, noch einmal ganz oben anzugreifen. Dennoch ist auf Grund des Vierkampfes an der Tabellenspitze für Spannung gesorgt! Muss der VFL Wolfsburg bei den Bayern für deren Auftaktniederlage gegen Mönchengladbach büßen? Schafft der Meister aus Dortmund endlich einen Sieg gegen den Angstgegner aus Hoffenheim? Was passiert im Tabellenkeller? Vorschau folgt..
Hannover 96 - FC Nürnberg (Freitag, 20:30):
Den Auftakt an diesem 19. Spieltag bildet die Partie der auf Rang 7 liegenden Hannoveraner gegen den Zwölften aus Nürnberg. Hannover ist seit acht Spielen sieglos. Den letzten Erfolg gab es am 10.Spieltag gegen die Bayern (2:1). Die Elf von Trainer Slomka verlor im gesamten Kalenderjahr allerdings nur 2 von 17 Heimspielen (beide 0:1 gegen Schalke und Gladbach).
Nürnberg landete zum Rückrunden-Auftakt einen ganz wichtigen Sieg gegen die Hertha (2:0), hat aber dennoch mit 21 Punkten nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Hannover ist neben Wolfsburg und Augsburg der einzige aktuelle Bundesligist, gegen den Nürnberg eine positive Bilanz hat.
Die Franken erzielten gegen keinen aktuellen Bundesligisten im Schnitt so viele Tore wie gegen die 96er (1,6 pro Partie). 15 Mal lagen die Franken gegen Hannover mit 0:1 in Rückstand und haben dann in über der Hälfte der Fälle noch gepunktet (acht Siege, sieben Remis).
Kuriose Statistik: In 31 Duellen beider Teams gab es noch nie (!) ein Unentschieden - da wird es ja eigentlich langsam Zeit.
Für Hannover gilt es, den Abwärtstrend mit einem Sieg zu beenden. Die von Trainer Hecking betreuten Nürnberger wollen den positiven Eindruck aus dem Spiel gegen die Berliner bestätigen und sich weiter in Richtung Mittelfeld absetzen.
Verzichten muss Nürnberg dabei weiterhin auf Chandler und Klose (jeweils Muskelfaserriss) sowie Pinola und Neuzugang Balitsch. Hannover fehlen die beim Afrika-Cup eingesetzten Haggui und Ya Konan sowie C. Schulz.
Heimbilanz gegen Nürnberg (4 Siege, 5 Unentschieden, 7 Niederlagen; 22:26 Tore)
FC Bayern München - VFL Wolfsburg (Samstag, 15:30):
Wie reagiert der Rekordmeister nach schwacher Leistung gegen Mönchengladbach (1:3) am letzten Spieltag? Wird der VFL, der die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga ist, den Frust der Bayern zu spüren bekommen oder vermasselt Felix Magath seinem Ex-Verein den Start in die Rückserie vollends..
Die Statistik spricht eine ganz klare Sprache! In nur einem von 14 Auftritten in München konnten die Niedersachsen ein Unentschieden erreichen, alle übrigen Partien gingen verloren. Der FC Bayern hat gegen keinen aktuellen Bundesligisten eine bessere Bilanz als gegen die Wolfsburger. Nur drei von 29 Begegnungen verlor der Rekordmeister, die letzte Niederlage war das 1:5 in Wolfsburg (04.04.2009) in deren Meistersaison. Mario Gomez steht vor seinem 200. Bundesliga-Spiel. Seine beeindruckende Bilanz: 117 Tore, 40 Vorlagen.
Der FC Bayern verlor keine seiner Begegnungen in dieser Saison, die am Samstag stattfand (sieben Siege, ein Unentschieden)! Für den verletzten van Buyten wird Boateng in der Innenverteidigung spielen, mit ihm auf dieser Position verloren die Münchner drei der sechs Partien. Ribery ist nach Gelb-Sperre wieder dabei.
Sebastian Polter erzielte die letzten beiden Wolfsburger Tore, die jeweils den 1:0 Siegtreffer bedeuteten. Verzichten muss Magath, der als Gästetrainer nur eines von zehn Spielen in München gewinnen konnte, kurzfristig auf Madlung und Polak.
Für die Bayern normalerweise ein Pflichtsieg, zumal sich die Wolfsburger auswärts meist erschreckend schwach präsentieren. Wollen die Wölfe doch noch einmal den Blick nach oben richten, müssen sie in der Fremde zulegen. Anfangen können sie damit in der Partie gegen den Rekordmeister.
Heimbilanz gegen den VFL Wolfsburg: (13 Siege, 1 Unentschieden; 39:11 Tore)
Werder Bremen - Bayer Leverkusen (Samstag, 15:30):
Auf dem Papier ein Spitzenspiel - dennoch läuft es bei beiden Teams in dieser Saison nicht richtig rund. Bremen ist mit 30 Punkten Fünfter, Leverkusen liegt mit einem Punkt Rückstand einen Rang dahinter. Werders Heimbilanz ist mit sieben Siegen in acht Spielen stark, Leverkusen ist die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga. Die Werkself schaffte zum Rückrunden-Auftakt einen 3:2 Zittersieg über Mainz 05, wohingegen die Norddeutschen im Auswärtsspiel in Kaiserslautern (0:0) nach zuletzt drei herben Niederlagen in der Fremde mit 14 Gegentoren immerhin ohne Gegentreffer blieben.
Gegen keinen anderen Bundesligisten wartet Werder so lange auf einen Sieg wie gegen Leverkusen (fünf Remis, zwei Niederlagen). Gegen kein anderes Team spielte Bayer in seiner Bundesliga-Geschichte so häufig remis wie gegen Bremen (26 Mal). Gegen kein anderes Team verlor Leverkusen so oft nach einer 1:0-Führung wie gegen Werder (sieben Mal). Bremen wartet auch gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten zuhause so lange auf ein Zu-Null-Spiel wie gegen Leverkusen (seit 21 Spielen). Bremen trat unter Thomas Schaaf zuhause zwölf Mal gegen Bayer an und dabei fielen insgesamt 53 Tore. Claudio Pizarro bestritt für Werder acht Bundesliga-Spiele gegen Bayer Leverkusen und gewann dabei nie (fünf Remis, drei Niederlagen - drei Tore). Die Norddeutschen holten in dieser Saison bislang keinen Punkt gegen eine Mannschaft, die aktuell in den Top 7 der Tabelle steht. Um den Kontakt nach oben nicht abreißen zu lassen, zählt für beide Teams nur ein Sieg. Spannend ist auch wie jede Woche die Frage nach Michael Ballack. Spielt er oder spielt er nicht?
Bremen plagen Sorgen in der Abwehr. Prödl fällt mit schwerer Gesichtsverletzung aus, die er sich im Auftaktspiel gegen Kaiserslautern zuzog, Naldo ist verletzt und Wolf ist nach Monaco verkauft worden. Beim Werks-Club fehlt neben den Langzeitverletzten Adler, Barnetta und Renato Augusto auch weiterhin Sam.
Heimbilanz gegen Bayer Leverkusen: (14 Siege, 14 Unentschieden, 3 Niederlagen; 62:46 Tore)
Borussia Dortmund - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15:30):
Der Meister macht mächtig Druck in Richtung Tabellenspitze. Mit fünf Siegen neben zwei Unentschieden aus den letzten sieben Spielen zog man am letzten Spieltag nach Punkten mit dem Tabellenführer Bayern München gleich. Doch nun kommt der Angstgegner aus Hoffenheim, der erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge ohne Niederlage blieb in den Signal-Iduna-Park. Keines der letzten vier- und nur eine von sieben Partien konnte der Meister gegen die Kraichgauer gewinnen. Die letzten drei Heimspiele in Dortmund endeten allesamt Remis (1:1, 1:1, 0:0). In den Duellen beider Teams geht es hoch her! Vier Platzverweise und zwei Elfmeter in sieben Spielen sprechen für viel Einsatz und Kampf. Dortmund hat mit 13 die meisten Torschützen, Hoffenheim (4) die wenigstens. Lewandowki ist mit 14 Toren und 4 Vorlagen Top-Scorer der Liga.
Im Hinspiel kam es zur sogenannten "Lautsprecher-Affäre", als der BVB-Fanblock künstlich beschallt wurde.
Hoffenheim will raus aus dem Mittelmaß der Liga, vielleicht kommt das Spiel gegen den Meister genau richtig, um die Serie ungeschlagener Spiele weiter auszubauen. Der Abgang von Top-Torschütze Ibisevic (49 Tore in 116 Bundesliga-Spielen) dürfte der Stanislawski-Elf bei diesem Vorhaben allerdings nicht zugutekommen. Verzichten muss der Trainer der Hoffenheimer weiterhin auf den rotgesperrten Abwehr-Chef Vorsah. Bei den Dortmundern ihrerseits wird Mario Götze noch längere Zeit fehlen.
Spannend bleibt die Frage, ob der Meister seine beeindruckende Form der letzten Wochen auch gegen den Angstgegner aus Hoffenheim zeigt. Wenn die Bayern weiterhin straucheln, winkt den Dortmundern bei einem Sieg die Tabellenführung.
Heimbilanz gegen Hoffenheim: (3 Remis; 2:2 Tore)
Hertha BSC Berlin - HSV (Samstag, 15:30):
Im Duell der Tabellennachbarn (13. vs. 14.) heißt es für beide Teams die Auftaktniederlage zu Rückrundenbeginn wettzumachen. Hertha wartet mittlerweile seit sieben Spielen auf einen Sieg (4 Remis, 3 Niederlagen), die Hamburger kassierten am letzten Spieltag die erste Niederlage in der Liga unter Trainer Fink (1:5 dahein gegen Dortmund). Wie haben die Norddeutschen diese Niederlage verkraftet? Die Stürmer Petric und Guerrero haben in der Fremde Ladehemmungen: Petric traf auswärts zuletzt im Februar 2011, der Peruaner gar im Oktober 2010. Der HSV ist dennoch seit fünf Partien auswärts ungeschlagen (3 Remis, 2 Niederlagen), während die Hauptstädter seit acht Heimspielen auf ein Erfolgserlebnis warten. Für Neu-Trainer Michael Skibbe gilt es den Abwärtstrend zu stoppen, um nicht in Abstiegsnöte zu geraten. Helfen wird den Berlinern dabei sicherlich nicht, dass Spielmacher Raffael weiterhin seine Rotsperre absitzt.
Heimbilanz gegen den HSV: (18 Siege, 4 Remis, 7 Niederlagen; 57:38 Tore)
FC Augsburg - 1.FC Kaiserslautern (Samstag, 15:30):
Wenn der Tabellen-18. gegen den 16. spielt heißt es: Abstiegskampf pur! Es ist das Duell der Teams mit den wenigsten Saisonsiegen (jeweils 3) und den harmlosesten Angriffsreihen (Kaiserslautern 13 Tore, Augsburg 15) der Liga. Die Lauterer blieben schon in acht Spielen dieser Saison ohne Torerfolg, gewannen keine ihrer letzten neun Partien und spielten die letzten vier allesamt Remis.
In keinem der bisherigen neun Duelle gab es einen Auswärtssieg! Das Hinspiel endete 1:1.
Der FC Augsburg muss auf die verletzten Bellinghausen, Moravek und Kapllani sowie die beim Afrika-Cup spielenden Rafael und Torhüter Amsif verzichten.
Kaiserslautern fehlen der rotgesperrte Shechter und aller Voraussicht nach auch De Wit.
Heimbilanz gegen den 1.FC Kaiserslautern: (3 Siege, 1 Remis, keine Niederlage; 8:3 Tore)
1.FC Köln - FC Schalke 04 (Samstag, 18:30):
Es ist das Duell der beiden Teams, mit deren Beteiligung die meisten Tore in dieser Saison gefallen sind (Schalke: 64, Köln 63). Köln hatte zuletzt wenig Spaß an Spielen gegen die Königsblauen: Fünf der letzten sechs Spiele gingen verloren. Raul erzielte in drei Duellen mit den Domstädtern bereits fünf Treffer. Der Tabellen-Dritte aus Gelsenkirchen kommt mit vier Siegen in Folge ins Rhein-Energie-Stadion.
Für den Club von Trainer Stevens, der die Kölner 2005 zur Zweitliga-Meisterschaft führte, ist es die beste Punkteausbeute zum jetztigen Zeitpunkt seit der Vizemeisterschaft 2006/2007.
Köln bleibt die Wundertüte der Bundesliga, starke Spiele wechseln sich mit schöner Unregelmäßigkeit mit unerklärlich phlegmatischen Leistungen ab. Welches Gesicht die Kölner an diesem Samstag-Abend zeigen, bleibt abzuwarten. 100%-ig sicher ist man sich in der Domstadt nicht, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun hat. Der Fehler ist, dass nach zwei guten Spielen stets von höheren Zielen gesprochen wird und das Team immer wieder Auftritte hinlegt, die einem Abstiegskandidaten gleichen. In welcher Form sich die Mannen von Trainer Solbakken präsentiert bleibt abzuwarten.
Köln muss auf Jemal (Afrika-Cup) und Chihi (Kreuzbandriss) verzichten. Bei den Schalkern fehlen neben Keeper Fährmann (Kreuzbandriss) auch Kapitän Höwedes (Jochbeinbruch), Baumjohann (Faserriss), Holtby (Syndesmose), Jones (Rotsperre) und Kluge (Meniskus).
Heimbilanz gegen Schalke: (25 Siege, 5 Unentschieden, 7 Niederlagen; 86:41 Tore)
1.FSV Mainz 05 - SC Freiburg (Sonntag, 15:30)
Der Sportclub aus Freiburg gewann sein wichtiges Auftaktspiel gegen den direkten Konkurrenten Augsburg unter dem neuen Trainer Streich verdient mit 1:0. Die Breisgauer konnten noch nie in ihrer Bundesliga-Historie die ersten beiden Spiele der Rückrunde gewinnen. Auswärts holten sie erst fünf Punkte, konnten aber schon den Liga-Höchstwert von acht Toren in den letzten zehn Minuten erzielen.
Mit einem Sieg könnte der SC die Mainzer in der Tabelle überholen und die Abstiegsränge verlassen. Es scheint allerdings ein schwieriges Unterfangen zu werden: Nur 0,7 Tore schafften die Freiburger in den bisherigen Partien gegen Mainz. In keinem Duell der letzten sieben Duelle konnten sie mehr als einen Treffer verbuchen.
Die Mainzer ihrerseits holten in ihren Heimspielen erst 10 Punkte, sind seit fünf Spielen ohne Sieg (zwei Niederlagen nach zuvor drei Remis) und kassierten den Liga-Höchstwert von zehn Gegentoren nach der 75. Minute. Fehlen werden weiterhin Spielmacher Ivanschitz, Risse, Svensson und der beim Afrika-Cup spielende Allagui.
Die Freiburger bangen vor dem Spiel um den Einsatz von Putsila. Sicher fehlen werden Barth, Schuster, Dembelé (Afrika-Cup), Mujdza und Flum (beide 5. Gelbe).
Heimbilanz gegen den SC Freiburg: (3 Siege, 5 Remis, 3 Niederlagen; 13:8 Tore)
VFB Stuttgart - VFL Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 17:30)
Wer hätte vor der Saison gedacht, dass der VFB in diesem Duell am 19.Spieltag 14 Punkte weniger auf dem Konto haben würde als die in der letzten Saison so knapp dem Abstieg entgangene Borussia aus Mönchengladbach. Das Team von Bruno Labbadia befindet sich mit 22 Punkten im Niemandsland der Tabelle, während die Elf von Trainer Favre nur einen Punkt hinter den Bayern liegt, die sie in der letzten Woche in beeindruckender Form mit 3:1 besiegt haben. Das Spiel gegen den VFB ist für die Gladbacher allerdings eine Partie gegen eine ganz schwarze Serie. Von den letzten 27(!) Spielen gegen die Stuttgarter gewann die Borussia nur ein einziges (am 30.04.2005 daheim mit 2:0; Torschützen: Neuville, Sverkos). In den letzten neun Duellen gab es nur zwei Unentschieden bei sieben Niederlagen (das 0:0 am 7.11.2009 war für den VFB zugleich die letzte torlose Begegnung seit 74 Spielen). Im letzten Heimspiel gegen desolate Gladbacher gewann Stuttgart gar mit 7:0. Mönchengladbach blieb gegen keinen anderen Gegner in ihrer Bundesliga-Historie häufiger ohne eigenen Treffer als gegen Stuttgart (30 Spiele).
Es bleibt spannend abzuwarten, ob die Gladbacher beweisen können, dass dies reine Statistik ist und sie in dieser Saison das bessere der beiden Teams sind oder ob der VFB, der erstmals unter Labbadia drei Spiele in Folge verlor, der Angstgegner der Borussia bleibt.
Stuttgart muss verletzungsbedingt auf Boulahrouz, Gebhart und Gentner verzichten. Boka und Traoré sind beim Afrika-Cup.
Beim Tabellen-Vierten kommt Dante zurück in die Start-Elf, Brouwers ist hingegen fraglich.
Heimbilanz gegen Mönchengladbach: (22 Siege, 10 Remis, 9 Niederlagen; 94:41 Tore)
von Tarek Khamis
| Zuschauer | akt. Spielt. | Gesamt | Schnitt | Kalkuliert | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Borussia Dortmund | - | 1288140 | 80508 | 78000 |
| 2. | Bayern München | 69000 | 1173000 | 69000 | 69000 |
| 3. | FC Schalke 04 | 61673 | 1040641 | 61214 | 61000 |
| 4. | VfB Stuttgart | - | 878024 | 54876 | 43000 |
| 5. | Hertha BSC | - | 856793 | 53549 | 43000 |
| 6. | Hamburger SV | 56537 | 908910 | 53465 | 54000 |
| 7. | Bor. Mönchengladbach | 53306 | 881376 | 51845 | 45000 |
| 8. | 1. FC Köln | - | 757200 | 47325 | 48000 |
| 9. | Hannover 96 | - | 713035 | 44564 | 39000 |
| 10. | 1. FC Kaiserslautern | 49780 | 721382 | 42434 | 42000 |
| 11. | 1. FC Nürnberg | - | 664873 | 41554 | 42000 |
| 12. | Werder Bremen | - | 652173 | 40760 | 38000 |
| 13. | FSV Mainz 05 | - | 527779 | 32986 | 30000 |
| 14. | FC Augsburg | - | 483746 | 30234 | 25000 |
| 15. | Bayer Leverkusen | 30210 | 484397 | 28493 | 30000 |
| 16. | 1899 Hoffenheim | 30150 | 476450 | 28026 | 28500 |
| 17. | VfL Wolfsburg | 30000 | 469446 | 27614 | 24500 |
| 18. | SC Freiburg | 24000 | 385500 | 22676 | 23000 |
| Gesamt | 404656 | 13362865 | 763000 | ||
| Durchschnitt | 44961 | 44992 | 42388 |
| Tore | Name | Verein |
|---|---|---|
| 29 | Klaas-Jan Huntelaar | FC Schalke 04 |
| 26 | Mario Gomez | Bayern München |
| 22 | Robert Lewandowski | Borussia Dortmund |
| 18 | Lukas Podolski | 1. FC Köln |
| Marco Reus | Bor. Mönchengladbach | |
| Claudio Pizarro | Werder Bremen | |
| 17 | Martin Harnik | VfB Stuttgart |
| 16 | Stefan Kießling | Bayer Leverkusen |
| 15 | Raúl | FC Schalke 04 |
| 13 | Shinji Kagawa | Borussia Dortmund |
| Vedad Ibisevic | VfB Stuttgart |