Wie die Online-Ausgabe der Zeitung berichtete, habe ein Vorfall in einem Augsburger Etablissement den Geschäftsführer den Job gekostet. Demnach soll Schnitzmeier im Dezember 2010 dort randaliert haben. Gegen den 46-Jährigen sei daraufhin Strafbefehl erlassen worden.
"Wir haben uns einvernehmlich zu der Trennung entschlossen. Ich bedauere diesen privaten Vorfall sehr. Ich habe das intern hinreichend kommentiert. Mehr kann ich dazu nicht sagen", erklärte Schnitzmeier der dpa. Der Verein bestätigte die Trennung am Nachmittag. Der Schritt sei nötig geworden, um weiteren Schaden für den Club zu verhindern, nachdem der öffentliche Druck zuletzt immer größer wurde, hieß es. Die Arminia will "zeitnah" einen Nachfolger präsentieren.
Das "Westfalen-Blatt" berichtete, dass es am Montag ein Gespräch zwischen Arminias Hauptgeldgeber Gerhard Weber und Schnitzmeier gegeben habe. Nach Schnitzmeiers Angaben sei die Trennung erfolgt. Weiterhin hieß es, dass die Besetzung des Geschäftsführer-Postens vorübergehend intern gelöst werden solle.