Rom - Das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) hat den früheren Arzt des italienischen Eislaufverbandes, Alberto Lugli, wegen Dopings zu einer Sperre von sechs Jahren verurteilt. Das Antidopinggericht des CONI bestätigte damit ein Urteil des italienischen Sportärzteverbandes.
Außerdem belegte das Gericht Lugli mit einer Geldstrafe von 5000 Euro. Der Mediziner war durch einen Bericht der Radzeitschrift "Cycling Pro" überführt worden. Ein Reporter des Blattes hatte sich bei dem Arzt als Sportler ausgegeben und nach Mitteln und Wegen für eine Leistungssteigerung gefragt. Daraufhin hatte Lugli den verdeckt recherchierenden Journalisten Ozon- und Sauerstoff-Behandlungen unterzogen und ihm eine Eigenblutbehandlung vorgeschlagen.